Montag, 26. März 2018

Let's fight - Pokémon-Party

Hallo ihr Lieben

Kennt ihr diese "niedlichen" Dinger die kaum sprechen und nur so komische Laute von sich geben? Meistens ihren eigenen Namen! Pikachu oder ähnliches... Aus Japan kommen sie und ich erinnere mich noch schwach, dass es die früher schon mal gab. Die Pokémon.




Ich hätte ja nie im Traum dran gedacht, dass ich mal so eine Geburtstagsparty schmeissen würde. Eine Pokémon-Party. Denn obwohl die gänzlich an mir vorbei gegangen sind und hier im Haus nichts aber auch gar nichts von diesem Getier vorhanden war, hat sich mein kleiner Sohn eine solche Geburtstagsparty gewünscht. Auf Minecraft wäre ich doch vorbereitet gewesen. Obwohl ich dort noch nicht ganz durchblicke und meine Jungs hier von irgendwelchen Portalen und Welten sprechen, hätte ich doch irgendwas damit anfangen können. Aber Pokémon? Ihr merkt, ich bin so gar kein Game Typ. Da bin ich immer total überfordert.
Ich war ja erst mal erstaunt darüber, dass mein Kleiner die überhaupt kennt. Hatte er sie doch bis anhin nur einmal erwähnt, als er mich gefragt hat, ob ich im Pokémon-Karten kaufe, und das hab ich verneint. Ich weiss, als Kind findet man diese Sammelbilder total cool. Auch ich hab damals Paninibilder gesammelt.  Ok, bei Panini kann ich es verstehen, da hat man das Fussballheft, das gefüllt werden muss. Aber so Pokémon Karten? Was macht man damit? Mir erschliesst sich nicht, wieso man etwas sammeln muss, dass man dann einfach so rumliegen hat und was keinen Zweck erfüllt.




Ich habe ja hier im Sammelsurium an Geburtstagspartymottos schon so manches Thema aufgenommen, und dachte mir noch, das wird ein leichtes dieses Jahr. Ideen sind ja vorhanden. Ritter, Piraten, Feuerwehr, Fussball, Lego... und so manches mehr, was so ein Jungenherz doch höher schlagen lassen müsste. Aber nein, wie könnte es auch anders sein es muss ein mir unbekanntes Thema sein.

Da mir eigentlich die Zeit fehlte, dachte ich erst ich mach so eine Light Version, mit Smartieskuchen, ganz neutralen Einladungen, am besten via WhatsApp an die Eltern und dann noch so ein paar gekaufte Figürchen drauf ab nach draussen bei schönem Wetter zum Fussball spielen und bei schlechtem Wetter halt hier bei uns die Kids mit Lego spielen lassen. Das war so mein Plan. Weil ich irgendwie so gar keine Lust und Zeit hatte zu mehr.




Und dann, es kam so schleichend, als der Termin endlich fest stand, wann die Party stattfinden sollte (ihr wisst ja Ostern und so... stress also), überkam es mich irgendwie bei den Einladungen. Das gehört doch irgendwie einfach dazu, dass man physisch eine bekommt und nicht so plump einfach mal eine Mitteilung auf dem Handy. Noch total ahnungslos, was denn nun diese Pokémon sind, ihr seht die Hoffnung auf ein anderes Thema habe ich bis zuletzt nicht aufgegeben, habe ich in einer Nacht und Nebel Aktion so Pokémon "Eier" kreiert. Das eigentlich nur weil mir die grad ins Auge gesprungen sind als ich nach Pokémon gegoogelt habe. Zudem, war es das einfachste Motiv.




Und dann dachte ich, ach komm, mach doch diese Einladungen so, und den Rest, wie geplant. Fussball, Smartieskuchen... Ja das kommt gut!




Weil ich aber, wenn ich eine Geburtstagsparty ausrichte, mich immer ganz genau über das Thema schlau mache, habe ich mich mal durchgegoogelt in diese Welt der Pokémon und sehr viel interessantes dabei entdeckt. Zugegeben, ich war doch auch etwas neugierig. So übel sind die gar nicht diese Pokémon. Was sie tun? Sie kämpfen hauptsächlich. Wer mehr über sie erfahren möchte, diese Seite fand ich sehr informativ.




Und dann einen Tag vor der Party, kam mir noch die perfekte Bastelidee. Denn so ein Fight ist doch mit sehr viel Stress verbunden. Danach sollte man sich schonen und runter kommen. Also fand ich so einen Stressball die perfekte Bastelidee. Natürlich als Pikachu!


Was ihr dazu braucht:

Ballons (gelb)
Trichter
Mehl
Löffel
Permanentmarker


Das Mehl durch den Trichter in den Ballon füllen. Einen knoten drauf machen. Das überlappende Ende des Ballons wegschneiden. Das Ende eines zweiten Ballons wegschneiden und über den gefüllten Ballon stülpen. Mit Permanentmarker bemalen.




Am Tag der Party war zum Glück sehr schönes Wetter, daher waren die Kids meistens draußen. Die als Ponkémon gestalteten Büchsen und die im Spielwarenladen gefundenen Bälle waren dabei der Hit. Ansonsten habe ich die Kids sich selbst überlassen und sie hatten eine menge Spass.

Am Ende bekam jeder noch eine Tüte mit Süssigkeiten drin. Dazu habe ich weisse Tüten umgestaltet mit farbigem Papier.




Und der Kuchen? Na ja, wenn wir schon so eine Mottoparty machen, dann halt einen einfachen Schikolandenkuchen mit Fondant bezogenen als Pikachu. Das Motiv ist ja relativ einfach und ich denke mir mal die Smarties schön drauf zu platzieren hätte mich mehr Zeit gekostet.

Und damit auch was gesundes auf dem Speiseplan steht habe ich am Partymorgen noch ein paar Äpfel mit Spiessen aufgespießt und sie bis zur hälfte in weisse Schokolade getunkt. Dann mit Schokoladenfondant noch einen Streifen drum rum gemacht. Na also, geht doch, Zeitmangel hin oder her, dann bleibt hat die Wohnung ungeputzt.




Ich war dann gestern Abend fix und fertig! Die Party selbst war trotz 15 Kids relativ entspannt. Der Stress vor der Party allerdings... Tja, da muss man halt durch, wenn man nicht plant oder nicht anders kann, als den Eingebungen zu folgen, so wie ich. Eine wichtige Erkenntnis hatte ich dann gestern Abend; Ich feire nur noch Kindergeburtstagspartys, wenn sie hauptsächlich draussen stattfinden. Denn, ich hatte noch nie an einem Kindergeburtstag, eine so aufgeräumte Wohnung wie gestern nach der Party. Immerhin! Und das, lässt mich den ganzen Stress vor der Party vergessen! Oh!!! I like it ;-)

Habt's fein.
Nica



Freitag, 16. März 2018

Ostereiersuche... Es müssen zu Ostern ja nicht immer Hasen sein...

Hallo ihr Lieben

Wie viele von euch bereits gesehen haben, bin ich mit dabei bei der wundervollen Ostereiersuche von Natalie. Auf Ihrem Blog  Schaeresteipapier findet ihr bereits ganz viele Ideen zum Thema Ostern. Klickt euch dort doch mal durch, denn nicht nur Natalie hat zum Thema Ostern schon ganz viel schönes gefertigt, sondern auch ganz viele andere Bloggerinnen haben wundervolles geschaffen für diese Ostereiersuche. Unten findet ihr alle Beiträge ;-)




Mit Hasen zu Ostern hab ich es ja nicht so... die kommen bei uns praktisch gar nicht vor. Darum schmücken dieses Jahr unsere Osterzweige, Vögel. Die standen schon lange auf meiner To-do Liste.  Die sind nicht nur ganz einfach gemacht, sondern sehen auch sehr dekorativ aus.




Ich habe mich hier für Naturpapier in Grüntönen entschieden. Das passt doch irgendwie perfekt zum Frühling und wenn die Blüten dann noch in zartem Rosa blühen, stell ich mir das wunderschön vor.





Was ihr dazu braucht:
- Papier
- Schere




Schneidet euch lange Streifen von eurem Lieblingspapier.




Macht einen lockeren Knoten rein und drück den etwas flach an.




Dann schneidet ihr einen Vogelschwanz rein. Und vorne einen Vogelkopf.




Und das war's eigentlich schon. Wer mag kann die Vögel auch auffädeln. Ich habe sie in den Zweig  "gefädelt".




Ich wünsche euch ganz tolle Ostern.





OSTEREIERSUCHE

1. Freitag 16.02.18   Natalie von schaeresteipapier.ch 

mit schmucken Anhängern für den Osterbaum     


2. Sonntag 18.02.18    Pia von wundertuetchen.de    




3. Freitag 23.02.18    Britta von heiterkram.blogspot.ch     




4. Sonntag 25.02.18    Petra & Doreen von erfinderkinder.net 




 5. Freitag 02.03.18    Katja von honigkukuk.de

mit ihren Trapez-Künstlern      



6. Sonntag 04.03.18    Manuela von parisfamily.ch

mit einem Bunny Bag, dass auch eine Tasche ist :-)     


7. Freitag 09.03.18    Marlene von  marlenessweetthings.blogspot.ch 

mit süssen Hasen-Servietten für den Ostertisch     



8. Sonntag 11.03.18    Sandra von lieblingsbande.blogspot.ch  

mit allerliebsten Hosentaschen-Osterhasen   



9. Freitag 16.03.18    Nica von bastelnmalenkuchenbacken.blogspot.ch     


10. Freitag 23.03.18 Rita von dieangelones.ch     


Habt's fein.
Nica


Montag, 12. März 2018

Spielen und entdecken mit Gefühl... ein Fühlmemory

Salü

Wenn ihr auf einen euren fünf Sinne verzichten müsstet, welcher Sinn wäre das? Eine schwierige Frage. Ich könnte mich nicht entscheiden, denn alle sind sie wichtig. Man stelle sich nur vor, wir könnten nichts mehr sehen oder nichts mehr hören! Keine Musik mehr in unserer Welt! Schrecklich dieser Gedanke. Nichts mehr schmecken oder riechen! Ok, das kommt hi und da mal vorübergehend vor wenn eine böse Erkältung uns plagt. Und schon das, ist kaum auszuhalten. Uaaaahhh, essen ohne etwas zu schmecken oder riechen! Das macht keinen Spass mehr.




Menschen kommen Blind oder Taub auf die Welt. Es gibt allerdings einen Sinn ohne welchen wir alle kurz nach unserer Geburt sterben würden, wenn dieser nicht vorhanden wäre. Der Tastsinn. Die Haut unser grösstes Organ mit all den kleinen Nerven die all die wichtigen Impulse durch unseren ganzen Körper an unser Hirn weiterleiten.... beeindruckend! Ja, ich glaube selbst wenn ein Mensch ohne Tastsinn überleben könnte, wäre das, dieser Sinn, auf welchen ich auf keinen Fall verzichten könnte. Da wäre ich vorher lieber Blind. 




Um diesen Sinn zu schärfen habe ich ein Fühlmemory gebastelt. Aber nicht einfach irgend eins, sondern ein ganz feines aus Sandpapier (Schmirgelpapier). Für Gross und Klein gleichermassen interessant. Vor allem wenn da ganz kleine Abstufungen drin sind. Klar vom 600er zum 40er benötigt man nicht so einen guten Tastsinn. Aber versucht mal 100er von 120er auseinander zu halten. Da bedarf es ein hohes Mass an Empfindlichkeit in den Fingerspitzen.




Ich gehöre zu den Menschen welche alles anfassen müssen um es zu begreifen. Bei mir läuft sehr viel über den Tastsinn. Umso mehr Freude hatte ich beim gestalten dieses Fühlmemorys. Schon nur das befühlen des Sandpapiers war eine Freude, und die strukturelle Optik und Farben erst! Ja so Sachen gefallen mir. 




Bewusst habe ich hier nicht auf verschiedenen Formen zurückgegriffen, denn schliesslich ging es mir nicht um das ertasten der Form sonder um das ertasten der feinen Struktur. Wenn ihr das für kleine Kids bastelt, dann machen Formen allerdings auch sinn.




Was ihr dazu braucht:

Blanko Memorykarten oder Karton
Sandpapier in verschiedenen stärken
Stanzer oder Schere
Bastelleim




Stanzt oder Schneidet euch diverse Formen aus dem Sandpapier und klebt immer je zwei gleiche auf die Memorykarten. Lasst alles gut trocknen und schon kann das befühlen beginnen.




Mit allen Sinnen! Weil spielen und entdecken spass macht! Hier noch mein Hörmemory.




Habt's fein.
Nica

Montag, 12. Februar 2018

Käsechips zum Valentinstag

Juhuuu!

Ich lebe noch! Ja, ja hier war ich schon lange nicht mehr. Und bei euch auch nicht. Der Grund war eigentlich ganz simpel. Ich hatte keine Zeit oder Lust. Bloggt man nämlich ein Weilchen nicht mehr, dann wird man etwas faul. Und ich bin zur Zeit, das Bloggen betreffend, sehr sehr faul. Dafür bin ich in anderen Bereichen sehr aktiv. Zum Beispiel was Bewegung angeht. Ich treibe tatsächlich Sport! Wuaaaaaa!!!! Und wisst ihr was? Es macht mir richtig Spass! Und tut mir wahnsinnig gut.




Wie kommt's? Ich war ja eigentlich der unsportlichste Mensch auf Erden. Zumindest die letzten 7 Jahre. Kinder und so... Und auch ganz viel Bequemlichkeit natürlich. Aber wie das so ist im Leben, ändert sich ja immer wieder was und man hat andere Bedürfnisse. Erst dachte ich daran ganz mit dem bloggen aufzuhören, weil halt dieses ganze abfotografieren und Text schreiben so viel Zeit in Anspruch nimmt. Da ist man bei Instagram effizienter. Und wer mir dort folgt, weiss, dass sich hier immer wieder was tut, was es aber nicht auf den Blog schafft. Aber da ich hi und da doch noch was vor die Linse bekomme, dachte ich mir, ich schreib doch weiter. Nicht mehr so regelmässig, einfach wenn mir grad danach ist. Das Licht zur Zeit macht, ganz ehrlich, auch keine Lust die Kamera in die Hand zu nehmen. Aber der Frühling kommt ja bald ;-)




Zu diesen Käsechips: Die hab ich gestern gebacken und fand dann bei diesen Herzformen, die passen doch irgendwie zum Valentienstag. Nicht dass wir den hier feiern, aber na ja, wieso auch nicht ein paar Herz-Käsechips verschenken, an Leute die man mag? Vor allem wenn sie so lecker schmecken.




Drum kommt hier auch gleich das Rezept:

Käse eurer Wahl reiben. Kräuter oder was euch beliebt mit rein mischen. (Ich hab hier Emmentaler genommen und den mit getrocknetem Schnittlauch und Zwiebelpulver verrührt) Keksausstecher auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und die Käsemischung rein rieseln lassen, so dass die ganze Form dünn damit ausgelegt ist. Ab in den vorgeheizten Ofen bei 200 Grad für ca. 7-10 Minuten.  Auf dem Blech auskühlen lassen.




So und jetzt begebe ich mich mal in die Höhe zu den Schneebedeckten Bergen und gönn mir mal Sportferien mit Skilaufen, Eislaufen, Schneemann bauen und allem was Davos sonst noch so her gibt.




Habt eine gute Zeit.

Herzlichst Nica

Samstag, 11. November 2017

Adventskalender 2017! Wo kommt bloss dieser Druck und Unmut her?

Hallo

Wo soll ich anfangen? Folgendes beschäftigt mich: In letzter Zeit stosse ich immer wieder auf Artikel und Kommentare in welchen Blogger kritisiert werden. Sei dies im DIY, Fitness oder Mama Bereich. Wir setzen andere Menschen unter druck! Die Mütter fühlen sich unter druck gesetzt, wenn sie nicht basteln und backen mit oder für ihre Kids. Scheinbilder werden da erschaffen in diesen Blogs! Von "Supermüttern" ist die Rede. Und wehe man macht etwas cooles mit oder für die Kids und stellt es ins Netz! Was vor einiger Zeit noch total Hipp war, scheint heute eine Gruppe von Menschen zu stören.

Ähnlich verhält es sich in Fitness und Beauty-Blogs. Da entsteht eine Antibewegung gegen diese Fitnessmenschen, welche sich tatsächlich trauen Bilder von sich ins Netz zu stellen, wo sie ihren makellosen Körper zeigen! Wie unverschämt!

Bodypositivity ist ja gut gemeint, aber nur so lange bis wir auch genug davon gesehen haben und am Ende der Realität ins Auge blicken müssen, dass wir einen schön geformten Körper, immer einem Schwabbelbauch vorziehen würden. Bzw. niemand hat was dagegen, wenn ein fetter Mensch plötzlich schlank wird.

Ich gehöre zu den fetten Schwabbelbäuchen. In meinem Leben hab ich x mal abgenommen und musste mir nie anhören, wie hässlich ich jetzt aussehe mit ein paar Kilo weniger. Das fanden immer alle super. Ich selbst natürlich auch, obwohl ich mit meinem Schwabbelbauch auch immer ganz gut zurecht gekommen bin. Aber mir im Kleidergeschäft die Klamotten der regulären Grössen kaufen zu können, war dann schon ganz toll, an Stelle von pastellfarbenen mit Pünktchen gemusterte Sackähnlichen Blusen...

Die ganze Welt scheint unter Druck zu stehen und der kommt von Menschen, die tolle Sachen im Netzt zeigen.

Ich hätte nie gedacht, dass eine von mir liebevoll gestaltete Geburtstagsparty für meine Kinder so viel Unmut weckt bei anderen Menschen. Und schon gar nicht, dass sowas jemanden unter Druck setzen könnte. Weil das Dinge sind, welche ich einfach gerne mache. Ich plane gerne, ich suche mir gerne passende Sachen aus, ich mache mir gerne Gedanken zu einem Thema. Ich empfinde eine grosse Befriedigung, wenn mir eine Idee zu etwas kommt und dann noch gelingt. Ich stehe niemals in Konkurrenz mit jemandem, wenn ich schöne Sachen fertige. Weil ich das alles in erster Linie für mich mache. Ok, hi und da kommt noch was kleines rein für das was ich mache und klar, ich müsste das nicht alles ins Netz stellen. Das ist wahr. Ich könnte so Sachen ja auch für mich im stillen Kämmerchen machen und niemandem zeigen. Die Befriedigung wäre fast die gleiche. Zugegeben, hier im Netzt erreichen meine Sachen mehr Menschen und ich freue mich über jedes Kompliment. Aber ich würde nicht weniger basteln, wenn ich das nicht ins Netz stellen kann. Ich würde all die Sachen trotzdem machen, auch wenn kein Mensch sie je zu Gesicht bekommen würde. Das ist nun mal eifach mein Ding. Und jeder hat doch so sein Ding. Wenn das alles aus mir einen "Supermutter" macht, na dann bin ich eben eine. Bzw. wenn es nur das wäre, was eine Supermutter ausmacht... hahahaha... wie locker wäre dann mein Leben!

Die einten Lesen gerne, die anderen treiben Sport die anderen machen was weiss ich. Mir würde doch niemals im Leben in den Sinn kommen, den vorbei laufenden Jogger hinterher zu rufen: "Oh mann, also du setzt mich jetzt total unter druck, weil du so sportlich bist und hier vorbei läufst!" Einem Musiker würde ich auch nie sagen: "Hör auf zu singen, ich kann nicht singen und du setzt mich mit deiner Singerei total unter Druck!!!!!!"

Ich gehe trotzdem an ein Konzert um mir schöne Musik anzuhören ohne selbst auf der Bühne zu stehen. Und das, obwohl ich so gerne da stehen würde. Ich erfreue mich daran, dass es Menschen gibt, die sowas können und staune über sie. Ich muss etwas  nicht schlecht reden und einer Antibewegung folgen, nur weil ich in etwas nicht so gut bin wie andere. Wenn ich etwas nicht kann, oder keine Lust darauf habe, dann lass ich es sein.

Und um diesem Post hier mal einen Punkt zu setzen. Solche Menschen, die von anderen kritisiert werden, die haben hart gearbeitet um dir ein Bildchen auf Instagram zu zeigen. Und nur weil du sowas nie machen würdest, heisst das nicht, dass andere Menschen das auch nicht machen dürfen.  Der Sportler hat hart trainiert um einen makellosen Körper zu bekommen. Die Mama hat Stunden oder Tage investiert um eine Geburtstagsparty zu organisieren. Der Musiker, hat Stundenlang Stimmübungen gemacht oder unzählige Stunden am Klavier geklimpert, damit er auf der Bühne stehen kann.... Diese Leute dürfen Stolz auf sich selbst sein. Und was hast du gemacht? Ein Bild vom Schwabbelbauch? Bravo!

Ihr Lacht! Aber glaubt mir, der Schwabbelbauch zieht heutzutage!

Als Blogger muss man ja mit der Zeit gehen. Und sich solchen Trends fügen. Die Adventszeit steht vor der Türe. Es gibt wohl keine andere Zeit im Jahr, die mehr Druck aufbaut als die Weihnachtszeit. dekorieren, kochen, backen, basteln, wieder abnehmen nach dem Fest... oder auch nicht... je nachdem wem man grad nacheifert...

Mein Sohn, hat diesen Schwabbelbauch Trend früh erkannt. Und deshalb meine Lieben, präsentiere ich euch heute den umwerfendsten Adventskalender, welchen ihr je gesehen habt.

Voilà... Adventskalender...

Jeden Tag einen Streifen wegschneiden... oder reissen... wer braucht schon Scheren?




Was ihr dazu braucht:

1 Blatt Papier
Bleistift
Klebeband
1 Gummiband




Für die Effizienten, welche gedenken mehrere Adventskalender zu fertigen... Mein Sohn erklärt:

Das Papier längs in 3 Teile teilen. Quer drüber Linien ziehen. 25 müssen es sein. Von unten nach oben auf 24 Nummerieren. Das alles natürlich freihändig, muss ja nicht so genau sein und sieht sowieso schöner aus...




Zu beachten:
Ganz wichtig! Der Weihnachtsbaum mit den Geschenken drunter. Damit man erkennt das es ein Adventskalender ist und nicht sonst irgendwann mal unterm Jahr verwendet wird. Das Gummiband mit Klebeband oben fixieren. Fertig!




Ihr seht, wir sind in Produktion gegangen :-)




Mehr Weihnachtszeit gibts dieses Jahr hier nicht. Ich überlass mal den Adventskalender für die Kids der Oma und den Rest, den hol ich mir einfach vom Keller hoch. Ich geh dann mal entgegen jedem Trend, den Schwabbelbauch abtrainieren :-)

Etwas verfrüht, aber ich werde in nächster Zeit nicht mehr dazu kommen... deshalb... Habt eine gute Adventszeit!


Alles Liebe Nica

Donnerstag, 9. November 2017

Wikinger-Party*

Hallo ihr Lieben

Wikinger... wenn ich an Wikinger denke, dann fällt mir als erstes dieser kleine Wickie ein, von welchem ich lange gedacht habe, dass er ein Mädchen ist. Weil Wickie für mich immer ein Mädchenname war. Zudem hatte er noch langes oranges Haar und einen Rock an. Bis ich endlich begriff, dass Wickie ein Wikinger ist hat's lange gedauert. Ok, ich bin ja auch ein Mädchen, Wikinger waren für mich als Kind nicht so spannend.




Denke ich jetzt an eine Wikinger-Kinderparty, dann kommt mir eben dieser Wickie wieder in den Sinn und dieser Helm welchen er getragen hat. Auch das Wikingerschiff und die Schilder welche die Männer da getragen haben. Das naheliegende wäre also, so ein Schild, einen Helm oder ein Wikingerschiff zu basteln.




Ein Schiff? Nichts leichter als das, vor allem wenn man so perfekt dafür geeignete Snackboxen, Snackstäbchen und Pappteller von Pinkfisch zu hause hat.  Da braucht ihr nur ein Segel aus dem Pappteller zu schneiden unten und oben ein Loch rein zu machen. Einen Schaschlickspiess reinzuschieben. In die Snackbox auf die Seiten ein paar kleine Schnitze mit dem Cutter und die Snackstäbchen rein schieben. Zum Schluss, den Schaschlickspiess etwas kürzen unten in die Snackbox ein Loch machen und den Spiess da rein kleben. Fertig ist das Wikingerschiff. Wer mag, kann aus Karton am Bug und Heck noch einen Drachenkopf kleben.




Aber irgendwie ist das Wikingerschiff, der Helm, das Schild und das Schwert schon so oft gemacht worden in Zusammenhang mit einer Wikingerparty, dass mir diese Wikinger keine ruhe liessen. Zugegeben, für meine Jungs, war dieses Wikingerschiff, der absolute Hit. Aber, nööö da musste was anderes als Bastelidee her. Das Schiff, darf aber als Snackbox mit auf die Party. So zu sagen als Patydeko.




Obwohl ich ein Sagenfan bin, kenne ich mich mit nordischen Sagen und deren Völkern so gar nicht aus. Thor ist so der einzige, der mir in Zusammenhang mit nordischen Göttern in den Sinn kommt. Im Gegensatz zu meinem Mann. Er ist Feuer und Flamme für all diese nordischen Völker ;-) Ich bin da eher der, wie könnte es auch anders sein, griechische Sagen Fan. Ja, ja... das ist ein Fight hier zwischen Griechen und Barbaren. Verzeiht den Ausdruck, den darf ich als Griechin natürlich nur im ursprünglichen Sinne und eben nicht verachtend so benutzen.




Bei meiner Suche, nach der geeigneten Bastelidee, bin ich dann über die Runen gestolpert. Nicht, dass mir Runen unbekannt waren, aber ich hätte sie ganz klar den Kelten zugeordnet. Sie gehören aber auch zu den Wikingern. Schaut man sich nämlich den magischen Kompass oder Schmuck der Wikinger an, dann sind da Runen. Also hab ich mich etwas schlau gemacht. 




Interessantes habe ich da rausgefunden. Und ich muss sagen, dass mich die nordischen Völker damit gepackt haben, denn Symbolik interessiert mich. Und die ist bei den Griechen fast nicht vorhanden. Zumindest nicht als Zeichen, so wie das die nordischen Völker haben. Also dachte ich, wir machen heute Schmuck. Wikingerschmuck. Da können auch die Mädels mit basteln. 




Nehmt also alles mögliche an Naturmaterialien wie Holz, Steine, Perlen in naturfarben, Draht, Leder, Hornperlen etc. und lasst die Kids Wikingerschmuck basteln. Ich habe mich hier auf ein Amulett mit magischem Kompass und einem Lederarmband, beschriftet mit den Runenzeichen, beschränkt. Aber auch Steine mit Draht umwickelt und schönen Perlen, sehen schön aus. 




Für das Amulett braucht ihr:

Holzscheiben
schwarzen Kugelschreiber
Bohrer
Perlen
Lederband
Wasserfarben
Haushaltstuch

Bohrt ein kleines Loch in die Holzscheibe, so dass ein Lederband durch passt. Lasst die Kids etwas mit Kugelschreiber auf das Amulett zeichnen z.B. den magischen Kompass oder den Hammer von Thor vielleicht einen Drachen. Damit das Amulett auch alt aussieht, färbt es mit flüssiger Wasserfarbe. Macht den Rand schwarz und wischt mit einem Haushaltstuch immer wieder ein bisschen drüber, so dass ein schöner Effekt entsteht. Wenn alles getrocken ist, fädelt das Lederband durch das Loch und schiebt noch ein paar schöne Perlen rein.




Für das Armband braucht ihr:

dünnes Lederband
breiter Lederriemen
Perlen
schwarzen Kugelschreiber
schwarzer oder brauner wasserfester Marker oder Schuhpolitur
Ahle

Schneidet ein kleines Stück breiten Lederriemen zu (für Kinderhände). Macht mit einer Ahle auf beiden Seiten zwei Löcher rein. Lasst die Kids das Lederarmband mit Runenzeichen beschriften. Eine Liste mit dem Runen Alphabet hab ich euch bereitgestellt. Evtl. wollen sie ihren Namen schreiben? Fädelt das Lederband erst durch die linken Seitenlöcher und dann durch die rechte Seite. Fädelt Perlen an beiden Enden. Schliesst mit einem Knopf ab. Nun kann das Lederband auf und zu gezogen werden und so dem Armumfang angepasst werden. Der Rand des Lederriemens sieht schön aus, wenn ihr den schwarz oder dunkelbraun einfärbt. Dazu einfach mit dem wasserfesten Marker oder Schuhpolitur drüber malen.




Herzlichst 
Nica

*kooperation mit Pinkfisch

zum downloaden:




Dienstag, 3. Oktober 2017

Roboter-Party*

Hallo ihr Lieben

Heute bauen wir Roboter!



Die sind so einfach gemacht, dass ich hier eine Armee davon hätte zusammen basteln können.




Und ich hätte, wenn da nicht noch anderes zu tun wäre, wie staubsaugen, waschen...




Ich finde die nämlich so süss, dass ich mich auch beim Fotografieren gar nicht an ihnen sattsehen konnte. Und so musste ich dann von ca. 100 Fotos einige raus picken um sie euch hier zu zeigen.




Zugegeben, ich bin stark in Versuchung, meinem kleinen Sohn, so eine Roboter-Party aufschwatzen zu wollen an Stelle der heiss ersehnten Ritter-Party :-)




Aber, wie stelle ich das bloss an? Da wird mir bestimmt noch was einfallen :-)





Was ihr dazu braucht:

- Holzklötze in Eckiger Form evtl. Restholz verschiedene Größen
- Alles was der Handwerkerkoffer so hergibt an Kleinteilen wie Schrauben, Muttern etc.
- evtl. Aale, Schraubenzieher
- evtl. Bohrmaschine
- Leim für Holz und Metal (Spezialkleber für Modellbau)
- kleine Pinsel
- kleine Behälter für den Leim

Das schöne an diesen Robotern ist ja, dass die Kids hier alles mögliche ausprobieren können. Deshalb bedarf es meiner Meinung nach auch keiner besonderen Anleitung. Evtl. entsteht sogar ein Roboter-Tier?




Wenn ich mit kleinen Kindern werkle, stelle ich wenn ich mit Modellbauleim arbeite, selten eine Tube Leim auf den Tisch.  Der haftet im Gegensatz zu normalem Bastelleim dann doch ziemlich gut. Meistens haben sie das Gespür für die Menge welche sie auftragen sollen nämlich noch nicht. Und damit nicht überall unschöne Leimpfützen entstehen, fülle ich jeweils wenig Leim in ein kleines Plastikgefäss und gebe ihnen einen Pinsel. Mit dem, können sie den Leim viel sauberer auftragen.




Wenn ihr Lust habt, könnt ihr sogar einige Bauklötze vorbohren, dann entstehen Roboter die z.B. den Kopf drehen können, so wie ich das bei einigen gemacht habe.




Mit einem Stift könnt ihr noch Knöpfe und weitere Details wie z.B. einen Mund drauf zeichnen. Ich hab das hier ganz vergessen. Und da die Fotos nun bereitstehen, lasse ich es mal sein.




Herzlichst Nica

*kooperation mit Pinkfisch